Warum ich mich für genau dieses E-2 Business in Florida entschieden habe

Viele Menschen denken beim E-2 Visum zuerst an das Thema Visa.

Aber ehrlich gesagt war für mich etwas ganz anderes entscheidend:

Das richtige Business zu finden.

Denn am Ende baut man sich damit nicht nur irgendeinen „Visa-Fall“ auf — sondern einen kompletten neuen Lebensabschnitt.

Als ich damals angefangen habe, nach Unternehmen in Florida zu suchen, war mir relativ schnell klar, wonach ich nicht suche.

Ich wollte kein hochkomplexes Unternehmen.
Kein Business mit riesigem Personalapparat.
Keine Produktion.
Kein Geschäftsmodell, das komplett von mir persönlich abhängt.

Ich wollte ein stabiles, einfaches und nachvollziehbares Business.

Genau deshalb bin ich irgendwann auf die kleine Eisdiele in Tarpon Springs gestoßen.

Gefunden habe ich sie damals über BizBuySell — eine der größten Plattformen für Unternehmenskäufe in den USA.

Und dort habe ich auch direkt etwas gelernt, das extrem wichtig ist:

Man darf Online-Anzeigen niemals blind glauben.

Gerade die Zahlen auf solchen Plattformen sind oft massiv geschönt.

Umsätze wirken plötzlich größer.
Gewinne werden kreativ gerechnet.
Kosten verschwinden teilweise komplett.

Deshalb sollte man sich von Anzeigen niemals emotional mitreißen lassen.

Erst wenn belastbare Zahlen auf dem Tisch liegen, beginnt die eigentliche Analyse.

Bei Sweeties war allerdings relativ schnell etwas anders als bei vielen anderen Angeboten:

Die Zahlen wirkten von Anfang an erstaunlich plausibel.

Und vor allem:
Das Geschäftsmodell war extrem einfach.

Das war für mich ein riesiger Vorteil.

Die Produkte werden fertig geliefert.
Keine komplizierte Produktion.
Keine hochspezialisierten Prozesse.
Keine komplizierte Einarbeitung.

Die Eiscreme kommt direkt vom Lieferanten und wird praktisch genau so verkauft.

Natürlich gibt es kleine Abläufe, Organisation und Qualitätskontrolle. Aber insgesamt ist das Modell bewusst simpel gehalten.

Und genau das wollte ich.

Denn viele unterschätzen, wie wichtig Einfachheit bei einer Auswanderung sein kann.

Man hat ohnehin schon genug neue Themen gleichzeitig:

Visa.
Banken.
Steuern.
Behörden.
Neue Umgebung.
Neue Kultur.

Da muss nicht zusätzlich noch ein hochkomplexes Business dazukommen.

Ein weiterer Punkt, der mich überzeugt hat:

Das Geschäft existierte bereits seit über 30 Jahren am selben Standort.

Das ist aus meiner Sicht extrem wertvoll.

Denn wenn ein Business über Jahrzehnte hinweg stabil funktioniert, kann man relativ sicher davon ausgehen, dass das Grundmodell funktioniert.

Natürlich muss man trotzdem alles prüfen. Aber die Wahrscheinlichkeit eines völligen Fehlschlags sinkt deutlich.

Auch die Zahlen selbst haben für mich gepasst.

Der Kaufpreis lag ungefähr beim Zweifachen des Jahresgewinns — also genau in dem Bereich, den ich damals gesucht habe.

Zusätzlich war das Business so aufgebaut, dass es sich auch mit relativ wenig eigener Arbeitszeit führen lässt.

Und genau das war für mich entscheidend.

Ich wollte kein Business kaufen, das mich 60 Stunden pro Woche bindet.

Ich wollte ein stabiles Fundament, das:
– funktioniert
– Gewinn erwirtschaftet
– den E-2 Antrag unterstützt
– und mir gleichzeitig genug Zeit für andere Projekte lässt.

Rückblickend war genau diese Einfachheit wahrscheinlich einer der wichtigsten Faktoren überhaupt.

Denn viele Menschen suchen beim Unternehmenskauf nach etwas „Spannendem“.

Ich habe damals eher nach etwas gesucht, das ruhig, stabil und kalkulierbar funktioniert.

Und genau das hat sich für mich am Ende als die richtige Entscheidung herausgestellt.



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